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  1. 1

    Amsel

    Zitat Starikov bei Minute 6:10: „Der Attentäter war ein junger Student aus Großbritannien.“
    Seltsam, dass Starikov hier nicht genauer wird, der Bismarck-Attentäter hieß Ferdinand Cohen-Blind:
    „Ferdinand Cohen-Blind wurde in Mannheim als Sohn jüdischer Eltern, des Jakob Abraham Cohen und dessen zweiter Frau Friederike, geb. Ettlinger, geboren. Seine Mutter war eine selbstbewusste Frau, die kurze Zeit nach der Geburt ihres Sohnes ein Verhältnis mit Karl Blind begann, einem ehemaligen Studenten, der wegen seiner radikal demokratischen Gesinnung von der Universität Heidelberg verwiesen worden war. Mit dem Geld ihres Mannes unterstützte Friederike Cohen Karl Blinds politische Aktivitäten, wurde mit ihm gemeinsam im Sommer 1847 verhaftet und vorübergehend inhaftiert. Nachdem Jakob Abraham Cohen 1848 gestorben war, heiratete Friederike 1849 Karl Blind, der dadurch zu Ferdinands Stiefvater wurde.“
    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_Cohen-Blind
    Ob das Attentat fingiert war oder nicht, ist schwer zu sagen. Möglich, dass Bismarck und/oder seine Finanziers (Bleichröder, Rothschild) so für mehr Zustimmung für einen Krieg mit Österreich sorgen wollten, indem man einen Kriegsgegner auf ihn schießen ließ:
    „Auch in der Öffentlichkeit war ein deutscher Bürgerkrieg höchst unpopulär. Um den Krieg abzuwenden, verübte Ferdinand Cohen-Blind am 7. Mai 1866 sogar ein Pistolenattentat auf Bismarck, was jedoch scheiterte.“
    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_von_Bismarck
    Immerhin ist Krieg gut fürs Geschäft bzw. für die Vermögensumverteilung:
    „Als der Landtag Bismarck die Kriegskredite für die Feldzüge gegen Dänemark (1864) und Österreich (1866) verweigerte, befreite Bleichröder seinen Herrn aus aller finanziellen Kalamität. Ohne ihn hätte die Armee kaum marschieren können: Bei allen Geldbeschaffungen übernahm er nun „eine zentrale Rolle“ (Stern).
    Zunächst wollte Bleichröder die staatlichen Kohlegruben an der Saar einer Privatgesellschaft verkaufen und mit dem Erlös die Mobilmachung der Armee bestreiten. Dann kam ihm eine andere Idee: Im Juli 1865 handelte er im Auftrag Bismarcks einen Vertrag aus, in dem der preußische Staat gegen 13 Millionen Taler auf das wenige Jahre zuvor erworbene Recht verzichtete, alle Aktien der Köln-Mindener Eisenbahngesellschaft aufzukaufen.
    Ein knappes Jahr später wurden mit Hilfe Bleichröders auch die Preußen gehörenden Stammaktien der Eisenbahngesellschaft abgestoßen — ein klarer Bruch der Verfassung, da der Landtag jeder Veräußerung von Staatseigentum zustimmen mußte. Preußens Kriegsminister Roon aber jubelte: „Es ist Geld da, genug um die ganze Armee mobil zu machen und einen Feldzug hindurch zu bezahlen.“
    Von Stund an fühlte sich Bleichröder als „Hilfsarbeiter des Auswärtigen Amtes“. Er ging für seinen Chef auf geheime Auslandsmission, er finanzierte ungarische Freischärler im Krieg gegen Preußens Rivalen Österreich, er wurde zum Mitverwalter des supergeheimen Welfenfonds, mit dessen Geldern Bleichröder Spione und Journalisten subventionierte.
    Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40617924.html

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